Es ist eine Frage der Entscheidung. Wie entscheidest Du Dich?

Es begann ungefähr mit der Ankunft unseres Sohnes.

Ich hatte einen Job, den ich liebte, einen wertschätzenden Chef, war interessiert an meiner Karriere und wollte „vorankommen“. Der Geburtstermin war für Anfang Oktober berechnet, so dass ich Ende August in den Mutterschutz gehen sollte.

Im Job leistete ich alles. Ich war zuverlässig, kompetent und kreativ. Es machte mir große Freude, für dieses Unternehmen als PR Managerin und im Marketing zu arbeiten, so dass es mir nichts ausmachte, abends auch mal länger zu bleiben.

Während der Schwangerschaft änderte sich das, weil mein Körper mir zunehmend deutlich machte, dass ich nicht mehr so lange an einem Ort sitzen oder stehen konnte ohne dass z.B. meine Beine anschwollen.

Ich lebte trotzdem so weiter wie zuvor. Ich aß, wonach mein Körper verlangte. Ich ging mit den Mädels aus – okay, jetzt ohne Alkohol. Und ich arbeitete, bis ich dachte, dass ich fertig sei.

Ich verschob die Vorbereitungen für das Baby auf die Zeit im Mutterschutz. Sechs Wochen sind schließlich eine laaange Zeit.

Wie schon so oft, zeigte mir jedoch das Leben, dass Pläne nur dazu da sind, um durchkreuzt zu werden.

Anfang August waren wir noch bei einer Freundin in Hamburg zu Besuch.

Eine Woche später lag ich plötzlich im Krankenhaus.

Es war Mitte August und ich hatte so ein komisches Gefühl, weil mein Baby nicht mehr strampelte. Ich ging zum Frauenarzt und ließ mich untersuchen. Das Kardiogramm (CTG) zeigte immer wieder abfallende Herztöne des Babys, die sich nur sehr langsam wieder erholten und meine Ärztin wies mich sofort ins Krankenhaus zur Beobachtung und Abklärung ein.

Ich machte mir große Vorwürfe, weil ich Übungen gemacht hatte, die das Baby dazu veranlassen sollten, sich in die richtige Position zu drehen. Denn der Kleine saß noch immer aufrecht in meinem Bauch, statt umgekehrt.

Für die Entbindung hatte ich mir ein anthroposophisches Krankenhaus ausgesucht und die behandelnde Ärztin war ein Segen. Sie hatte viel Erfahrung und strahlte eine große Ruhe aus.

Wir machten eine Ultraschall-Untersuchung und ich wurde jeden Tag zum CTG gerufen. Wir probierten verschiedene Stellungen aus: Mal auf der linken oder rechten Seite liegend oder auf dem Rücken. Außer dass es, wenn ich auf der linken Seite lag, zu weniger dramatischen Herzaussetzern führte, konnte nichts ungewöhnliches oder besserndes festgestellt werden.

Ich bangte dennoch um das Leben meines Babys, denn das Gefühl, das irgendetwas nicht stimmte, war immer noch da.

Aber wenn das Herz schlug, war es kräftig.

Und zwischen den einzelnen Untersuchungen bemerkte ich nichts dramatisches.

Nach ein paar Tagen langweilte ich mich ein wenig. Ich hatte weder Smartphone noch Internet. Also begann ich, einen dicken englischen Wälzer zu lesen, um mich abzulenken.

Und dann kehrte nach den anfänglich angsterfüllten Tagen in mir eine große Ruhe ein.

Denn ich ließ alles los.

Ich ließ alles los

Dass ich meine Arbeit nicht so übergeben konnte, wie geplant.

Was ich alles vorbereitet haben wollte.

Wie ich mir eine Geburt vorstellte.

Dass sich mein Kind immer noch nicht gedreht hatte.

Dass vielleicht ein Kaiserschnitt notwendig sei.

Dass ich etwas falsch machen könnte.

Statt dessen entschied ich mich, mich völlig hinzugeben.

In den Moment.

In mein Gefühl.

In mein Ur-Vertrauen.

Dann geschah etwas, das ich zu dem Zeitpunkt gar nicht so richtig verstand: Meine Ärztin schlug mir eines Vormittags vor, fürs Wochenende – auf eigenes Risiko – nach Hause zu gehen, um letzte Vorbereitungen zu treffen. Sie sagte: „Ich habe großes Vertrauen zu Ihnen und Ihrem Kindchen. Und am Montag sehe ich Sie hier wieder.“

Es war das letzte Mal, dass wir zuhause zu zweit waren. Zwei Tage nach besagtem Wochenende wurde unser Sohn geboren. Gesund. Vier Wochen früher als geplant. Mit den Füßen zuerst, der Nabelschnur um den Hals. Auf natürliche Art und Weise und viel schneller als üblich.

Was für ein Segen!

Seit meiner Entscheidung, mich hinzugeben und dem Leben zu vertrauen, ging alles ganz leicht. Zwar auch nicht ohne Tränen und mit Aufs und Abs. Doch immer im Fluss und im Gewahrsein, dass ich geborgen bin.

Diese Erfahrung habe ich in dem Moment ihres Geschehens so gar nicht analysieren können. Ich war mir jedoch bewusst, dass dort im Krankenhaus etwas sehr bedeutsames geschehen war. Erst Jahre später wurde mir bewusst, warum sich plötzlich alles entspannte.

In dem Moment, in dem ich mich entschied, nicht länger Opfer meiner Umstände zu sein, sondern auf das Leben und die Kraft IN MIR zu vertrauen, drehte sich alles.

Alles beginnt mit einer Entscheidung

So habe ich mich im Laufe der Jahre immer wieder entschieden.

Für mich. Für meine Kraft. Für meine Schöpfungsmacht. Für meine Freiheit.

Besonders auch in Bezug zu meinem Sohn. Ich habe schon ziemlich früh erkannt, dass es für ein zufriedenes Leben unabdingbar ist, dass ich mich gut fühle. Für unseren Familienfrieden achtete ich so gut es ging darauf, Zeit für mich zu haben und nicht ständig zur Verfügung zu stehen.

Mein Sohn lernte ziemlich früh, dass es Zeiten gab, in denen ich nicht gestört werden wollte. Sobald ich das Gefühl hatte, dass er mich versteht, erklärte ich es ihm. Das hatte nicht immer den gewünschten Effekt, doch ich spürte, dass ich damit auf einem für mich guten Weg war.

Trotz alledem gelangte ich oftmals an den Rand meiner Kräfte. Es gab immer wieder herausfordernde Situationen. Und doch entschied ich mich immer wieder für mich. Für meine Selbstermächtigung. Für mich als eigenständiges Schöpferwesen. Für meinen Frieden.

Diese Entscheidung habe ich seitdem viele Male getroffen.

Heute zum Beispiel habe ich mich ganz bewusst dazu entschlossen, meinen Tag nach meinem Gusto zu gestalten.

Am Morgen hatte ich das dringende Bedürfnis, diesen Blog zu schreiben. Gleichzeitig standen aber Dinge an, die noch gemacht werden mussten: E-Mails beantworten, Rechnungen schreiben, Webseite erstellen, Angebotstexte schreiben, Termine machen und so weiter.

Und ich fragte mich: „Was würde mein zukünftiges Ich, die höchste, erfüllteste, liebevollste, freieste Version meiner selbst in einer solchen Situation tun?“

Die Antwort war klar: Ich würde das tun, wo die meiste Energie drauf ist. Ich würde im Flow leben. Ich würde zuerst diesen Blog schreiben.

Für viele der anderen Dinge hätte mein zukünftiges Ich bereits eine Assistentin. Also handelte ich, wie mein zukünftiges Ich. Ich setzte mich an meinen Schreibtisch und begann zu schreiben.

Warum?

Weil ich weiß, wenn ich meinem eigenen Flow folge, DANN bin ich in meiner höchsten kreativen Kraft.

Weil ich weiß, dass dann alle Dinge, die auch sein müssen, leicht und schnell erledigt werden können.

Weil ich mich entschieden habe, nicht mehr für das Gefühl der Unfreiheit zur Verfügung zu stehen.

Weil ich mich entschieden habe, die alltäglichen Dramen des Lebens hinter mir zu lassen.

Weil ich mich entschieden habe, nur noch die Felder zu betreten, die für mich das größte Potenzial bereithalten.

Und Du kannst das auch:

„Ich entscheide mich, nur noch die Felder zu betreten, die für mich das größte Potenzial bereit bereithalten.

Ich entscheide mich, für die Dramen anderer nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Ich entscheide mich für meine Freiheit.

Ich entscheide mich für Frieden.

Ich entscheide mich für Liebe.

Ich entscheide mich für mich.

So ist es.“

Ja: ich bin nicht mehr verfügbar für die Dramen anderer.

Genau das lässt mich ein guter Coach sein. Denn ich sehe sehr schnell, wo andere in Dramen oder immer wiederkehrenden Schleifen und Mustern gefangen sind. Ich lese ihre Energie. Ich sehe ihre Gestik, Mimik und Körpersprache. Ich höre oder lese ihre Worte. Besonders zwischen den Zeilen.

Ich kann den Finger liebevoll in die Wunde legen, um Dich zu erwecken. Um Dich spüren zu lassen, wo der Kern Deiner Einengung liegt. Der Kern der Freiheit, die Du Dir nicht erlaubst.

Zeda und ich öffnen Türen. Wir öffnen Tore zu anderen Dimensionen und Tore tief in Dir. Wir legen frei, was Dich zurückhält. Wir lassen Dich sehen, wie Du von Deiner Seele gedacht bist. Und wir zeigen Dir Möglichkeiten Deines Wirkens hier auf Erden.

Doch das können wir nur, wenn Du Dich entscheidest.

Wenn Du Dich entscheidest, FÜR DICH zu gehen.

Wenn Du Dich entscheidest, aus Deinem Drama und den Dramen der anderen auszusteigen.

Wenn Du Dich entscheidest, für nichts weniger verfügbar zu sein, als für die höchste Version Deiner selbst. Für die Verkörperung Deiner Seelenessenz. Für ein Leben in völliger Erfüllung und Freiheit.

Ohne Erwartungen, ohne Rollenbilder, ohne vorzugeben, wie es zu sein hat. Wie es sein MUSS, wenn alles so ist, wie Du es willst.

Klingt paradox? Ja, mag sein.

Wenn wir ein Leben in völliger Hingabe wählen, ein Leben im Flow, dann bedeutet es nicht, dass wir 24 Stunden am Tag frohlockend auf Wolke sieben sitzen.

Es bedeutet, dass Du Dich in jedem Moment neu für Dich entscheidest.

Das größte Geschenk

Es wird wahrscheinlich immer wieder Momente in Deinem Leben geben, von denen Du glaubst, dass Du sie so nicht bestellt hast. Und doch bergen ALLE Momente ein Geschenk.

Das größte Geschenk darin bist Du.

Denn Du belebst jeden Moment. Du erschaffst Schöpfung. Mit jeder Entscheidung, die Du triffst.

Du, ich, wir alle tragen zum kollektiven Bewusstsein bei. Machst Du es zu Deiner Regel, Dich immer FÜR DICH zu entscheiden, so wird dies auch für andere in Zukunft leichter möglich sein.

Stehst Du für die Energie der alltäglichen Dramen dieser Welt nicht mehr zur Verfügung, so ermöglichst Du anderen, Dir nachzufolgen.

Entscheidest Du Dich für ein Leben ohne vorherbestimmte Bilder, wie etwas zu sein hat, so bist Du jemand, der zum kollektiven Bewusstseinswandel beiträgt und zur Erschaffung neuer gesellschaftlicher Freiheiten.

Dies ist der Beginn des Neuen Goldenen Zeitalters!

Und Du bist mit dabei.

Die Welt braucht Dich und Deine Gaben. Dich in Deiner vollen Souveränität.

Und volle Souveränität bedeutet, dass DU die Entscheidungen FÜR DICH triffst.

Niemand sonst.

Wenn Du Dich blockiert, unfrei oder ausgebremst fühlst, weil Du z.B. nicht weißt, welche Entscheidungen Du treffen sollst, …

und Du gerne als das bewusste, freie, lichtvolle Schöpferwesen leben willst, als das Du gedacht bist, …

damit Du endlich das in jeder Hinsicht erfüllte Leben AUS DEINER ESSENZ HERAUS lebst, das Dir entspricht und Du Deine WIRKKRAFT entfesselst, dann gibt es derzeit zwei Möglichkeiten:

  1. Ein exklusiver VIP 2:1 Intensiv-Coaching- und Erkenntnistag NUR FÜR DICH:
    🝊 GALACTIC HEART OPENING 🝊
    ☄ Entfessele die Kraft Deiner Seele ☄
    VIP Tages-Retreat mit Zeda & Sophia
    Berührend
    Tiefgreifend
    Transformierend
  2. Wenn Du gerne in liebevoller Gemeinschaft gehst, Dich mit dem Lemurianischen Volk oder dessen Energien verbunden fühlst und Deinen SchöpfungsRaum aktivieren willst:
    ֎ϔ LEMURIAN PRIESTESS ϔ֍
    💚 Awaken To Your Sacred Womb Magic 🧡
    Exklusive Retreat-Reise vom 23. – 29.08.2021 – nur noch 5 Plätze
    Erwache in Deinen Schöpfungsraum

    Lebe und wirke in Deiner Bestimmung
    Sei getragen von der liebevollen Gemeinschaft der Lemurianischen Priesterinnen
    * Auch für Männer! *

Mehr über Deinen Raum der Schöpfung liest Du auch in diesem Blog.

In Liebe und Verbundenheit

Sophia Sabine

Foto von OliverChilds, Getty Images

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