Wie es ist, Deinen Körper zu verlassen

Ich dachte, ich sterbe.

Es lagen zehn  Stunden Autofahrt hinter mir und es war schon weit nach Mitternacht, als ich bei Zeda ankam. Auf der Fahrt hatte ich Unmengen Wasser getrunken und musste gefühlt jede zweite Raststätte ansteuern, um Platz für neues zu machen.

Einige Tage vorher hatte ich mich darüber beschwert, dass ja viele andere so besonders sind und ich so „normal“. Ich zitiere:

„Ich habe von vielen schon so krasse Geschichten z.B. über ihre Wahrnehmungen gehört, die sie [die ‚anderen, besonderen‘ Menschen] schon von Kindesbeinen an haben – und ich?

Ich war immer irgendwie normal.

Behütetes Elternhaus.

Nette Freunde.

Wenig Geld, aber immer genug.

Keine besonderen Vorkommnisse.

Keine Nahtoderlebnisse.

Keine fiesen Krankheiten.

Kein übersinnliches Spüren von irgendwas – wo ich doch so gerne „FernSehen“ schaue und ich es liebe, wenn mir Dinge gezeigt werden oder ich Worte durch mich sprechen lassen darf.

JETZT – wo ich fast 53 Jahre alt bin und total abgefahrene Channelings und Sessions durch mich hindurch strömen, jetzt bin ich auch die meiste Zeit „normal“.

Ja, ich weiß: wer sagt denn, was normal ist? Aber Du weißt schon, was ich meine: Mal spüre ich was, mal spüre ich nix. Wenn ich was spüre oder sehe, ist es meistens so, dass ich mich dann so, wie konzentriere. Ich gehe BEWUSST in meine Anbindung – und dann erhalte ich Antworten, Ideen u.a.

Doch in meinem normalen Alltag, wenn ich im Tu- und Räummodus bin, dann merke ich davon nichts. Dann sind diese Fähigkeiten wie weggeblasen.

Und ich würde mir manchmal schon wünschen, dass ich den ein oder anderen Tipp von Gott/der Quelle/meinem Höheren Selbst… bekomme, wenn ich NICHT explizit danach frage.

Oder dass ich mal einen Pegasus sehe oder einen Zentaur oder ein Einhorn. Oder sich verschiebende Dimensionen und Energien. Oder was auch immer.

Ja, und auch für das SICH NORMAL FÜHLEN gibt es eine Erklärung, die wir unseren Coachees immer mit auf den Weg geben: Dass Du, wenn Du in Deiner (eigenen, hohen) Schwingung bist, Du sie nicht wahrnimmst. Weil sie eben für dich normal ist.“

 

Und trotzdem.

Trotzdem wünschte ich mir nichts sehnlicher, als körperlich etwas „übersinnliches“ zu spüren, zu sehen, zu hören, wahrzunehmen.

Ich ging davon aus, dass es wohl in dieser Inkarnation nicht für mich vorgesehen sei, damit ich lerne, meiner Seelenführung zu vertrauen, auch wenn ich für meinen immer dazwischen plappernden Verstand keine energetischen Beweise für meine manchmal verrückt anmutenden Entscheidungen anführen kann.

Ich hatte mich quasi damit abgefunden, dass ich „nur“ channeln kann.

Wenn ich dies jetzt lese, muss ich innerlich lachen. Denn channeln ist so viel mehr als Worte auszusprechen, die ich auf einer für das menschliche Auge unsichtbaren Ebene empfange.

Zeda sagte schon zu Beginn unserer Zusammenarbeit, dass wir nicht arbeiten, heilen, channeln etc., sondern, dass wir WIRKEN.

Und so ist es.

Wir wirken IMMER.

Egal, was wir machen. Auch, wenn wir „nur“ SIND.

ES heilt.

ES channelt.

ES arbeitet.

ES wirkt.

ES ist.

So bekräftigte ich vor einigen Tagen:

Ja, ich bin bereit, das Göttliche durch mich wirken zu lassen.

Ich stelle mich als Kanal für das Göttliche zur Verfügung zum höchsten Wohle von allem, was ist.

ICH BIN.

 

So ging ich also nach einem nächtlichen Begrüßungsplausch mit Zeda ins Bett und versuchte zu schlafen. Ich war sooo müde. Schon die Nacht zuvor hatte ich nur knapp fünf Stunden geschlafen und die 850 Kilometer lange Autofahrt hatte meine ganze Konzentration gefordert.

Ich lag in der Dunkelheit. Geborgen unter einer kuscheligen Decke.

Dann spürte ich eine starke Vibration in meiner Brust.

Sie wurde immer stärker. Und stärker.

Ich kenne Vibrationen in meiner Brust oder auch so eine Art Herzstolpern. Doch das fühlte sich anders an. Stärker. Wie etwas, das immerzu hin- und herschwingt und dabei das umliegende Gewebe durch Reibung oder „Kleber“ mitzieht.

Ich fragte mich:
Was passiert hier?
Sind das die Vibrationen, die ich spüre, weil ich jetzt nicht mehr im Auto sitze? Ähnlich wie das schwankende Gefühl, wenn man auf See war und wieder festen Boden unter den Füßen hat.
Ist mein Herz nicht gesund?
Hätte ich doch mehr auf die Ärzte statt auf mich hören sollen und ich habe jetzt meinen Körper zugrunde gerichtet?

Sterbe ich JETZT???

Ich war hellwach, öffnete jedoch nicht meine Augen.

Dann sagte ich zu mir:
Okay, komm mal wieder runter.
Beruhige Dich.
Atme.

Und dann machte es nach einigen Momenten

FUMMMPPP!

Das Vibrieren und das Ziehen hörte so plötzlich auf, wie es gekommen war. Es war ganz ruhig und ich fühlte mich ganz leicht.

Frei.

Weit.

Ungebunden.

Losgelöst.

Mein Körper war nicht mehr zu spüren.

DAS hatte ich noch nie erlebt.

Ich fragte mich:
Was ist das?

Bin ich jetzt tot???

Stille.

Immer noch Stille.

Keine Angst.

Nur wissen wollen.

Mein Verstand suchte fieberhaft nach einer Lösung in diesem seltsamen Zustand.

Dann versuchte ich, mich zu zwicken.

Puh, es gelang. Und beruhigte mich.

Das Vertrauen wurde wieder stark.

Die Unwissenheit wich zurück.

Hinter meinen physischen Augenlidern nahm ich plötzlich energetische Muster wahr. Sie waren hellblau, rund, mehrgeteilt, wunderschön, wie Mandalas und sie bewegten sich sanft in einem, ihnen eigenen, Rhythmus. Sie wurden größer und kleiner. Überlappten sich, kamen näher heran und entfernten sich wieder.

Dies genoss ich sehr und konnte gar nicht genug bekommen von diesem Anblick.

Nach einer Weile spürte ich meinen Körper wieder und konnte mich wieder normal bewegen, normal sehen, normal atmen.

Und irgendwann schlief ich ein.

 

Am nächsten Morgen erzählte ich Zeda von meinem nächtlichen Erlebnis und sie sagte ganz selbstverständlich, dass sie auch immer ein solches Gefühl der Leichtigkeit habe, wenn sie ihren Körper verlässt.

😲

WAAAAASSSSS???????

Soviel zu „ich fühle mich immer so normal“.

Heute weiß ich, dass die energetischen Muster ein Gruß von meiner Wahlheimat Alnitak waren. Der hellblaue Planet im Gürtel des Orion.

Warum ich Dir das erzähle? Weil Du vielleicht ähnliches erlebt hast. Und weil ich nicht gewusst hätte, was da passiert ist, wenn Ellen es mir nicht erklärt hätte.

Es fühlte sich NICHT an, wie in einer Meditation oder in einer Seelenreise, in der Du fremde Welten oder Dimensionen besuchst. Es war eine zutiefst körperliche Erfahrung, den Körper zu verlassen.

 

Bevor ich jedoch irgendetwas tun konnte, ging ich hinaus auf die Wiese. Barfuß. Im Nachthemd.

Ich war kaum 10 Meter gelaufen, da musste ich das erste Mal weinen.

Weil meine Füße den Boden berührten.

Weil ich die Erde spürte.

Weil sich der Wind in meinen Haaren verfing.

Weil ich die Sonne auf meiner Haut fühlte.

Weil ich den herrlich intensiven Duft des frischen Apfels am Baum roch.

Ich ging weiter und eine Drossel stellte sich mir in den Weg. Ich liebte sie. Sie hüpfte davon und gab mir den Weg frei.

Ich ging weiter bis zum Tor und blickte auf den weiten Himmel. Auf das große Weizenfeld mit den Mohnblumen und Schmetterlingen.

Und ich weinte.

Heulte.

Schluchzte.

ICH LEBTE.

Ich spürte, wie nie zuvor: ICH LIEBE DAS LEBEN.

Ich war so dankbar für ALLES, das ich sah, hörte, fühlte, wusste.

Dass Meine Füße den Rasen spüren.

Dass die Sonnenblumen SO GROSS sind.

Dass die Zwetschgen am kleinen Bäumchen so selbstverständlich perfekt in ihrer violetten Schönheit leuchten.

Und ich WUSSTE: Dass ich bin, ist genug.

ICH bin genug.

ALLES ist gut.

Alles ist.

ICH BIN.

 

In Liebe

Sophia Sabine

P.S.: Wir können Dir nicht versprechen, eine außerkörperliche Erfahrung zu machen, wenn Du mit uns gehst. Was wir versprechen können: Du bist nicht mehr die gleiche, wie vorher. In unserem WirkFeld geschieht Veränderung. Transformation. Manifestation. Die Quelle der Quellen wirkt durch uns. Wenn Du bereit bist, auch in Dich hinein, durch Dich hindurch. Für Dich und die, die mit Dir sind. Diese Möglichkeiten gibt es zurzeit:

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4 Kommentare zu „Wie es ist, Deinen Körper zu verlassen“

      1. P U U H H H,
        ich hab mitgeweint beim Lesen. Schön, daß Du das teilst. Ja, fühlen, FÜHLEN, daß das Leben schön und kostbar ist.

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